Stillerfahrung - von Mutter zu Mutter

Eine weitere wunderschöne Stillgeschichte stellt uns heute Stephi vor. Sie beschreibt euch ihre Unsicherheit in der Schwangerschaft bezüglich des Stillens, ihren Stillstart und wie sich Entscheidungen verändern können. Aber lest selbst!


Wer bist du? Stelle dich kurz vor.

Ich bin Stephi, 29 Jahre. Ich bin absolut lebensfroh, wild und manchmal ein bisschen zu laut. Ich rede schneller als ich sprechen kann, verstehe Witze erst, wenn die anderen aufgehört haben zu lachen und bin manchmal auch ganz schön tollpatschig. Ich kann aber gut über mich selbst lachen und bin ein sehr empathischer und gefühlsstarker Mensch. Meine 2,5 Jahre alte Tochter ist (manchmal leider) jetzt schon ein kleine Mini-Version von mir.




Wie ist eure Stillgeschichte?


Vor der Geburt war ich mir ziemlich unsicher, ob ich stillen soll. Wobei ich schon wusste, dass es natürlich das Beste fürs Kind ist, sofern sich beide wohl fühlen und gesundheitlich alles passt. Allerdings konnte ich mir so gar nicht vorstellen, wie

es sein wird, sich anfühlt, geschweige denn wie man das macht. Und überhaupt ganz sicher nicht länger als 4 Monate.


Nach der Geburt habe ich mich im Krankenhaus - was die Thematik Stillen angeht - auch einfach nicht unterstützt gefühlt. Ich hatte große Schmerzen. Mir war klar, wenn meine Hebamme mir nicht helfen kann, dann war es das bevor es angefangen hat. Doch sie war zum Glück großartig.


Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Schmerzen und auch einem Milchstau wurde die Stillbeziehung zwischen meiner Tochter und mir einfach wunderschön!

Ich habe die Stillzeit unglaublich genossen – auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte den lieben langen Tag nichts anderes zu tun. Aus 4 Monate wurden dann 1 Jahr und 4 Monate Stillliebe!


Gibt es etwas, das du gern anders gemacht hättest?

Eine Stillberatung vor der Geburt! Absolut. Ich denke das hätte mir Sicherheit gegeben. Und ich hätte mich gerne vorher mehr mit dem Stillen auseinandergesetzt. 




Deine 3 wichtigsten Stilltipps für den Alltag?

Wenn es schmerzt, hole dir Hilfe. Du musst nicht leiden.

Hab immer an allen Stillorten Wasser, kleine Snacks und ein Spucktuch griffbereit.

Kopfhörer und der Lieblingspodcast oder die Lieblingsentspannungsmusik sind goldwert, wenn es mal wieder länger dauert.




Was würdest du anderen Müttern gern noch sagen?



Stillen ist nicht nur Nahrungsaufnahme. Stillen ist so viel mehr!
Stillen ist Liebe, Geborgenheit, Nähe. Stillen ist der sichere Hafen. Zu viel stillen gibt es nicht. Höre immer auf deinen Mama-Instinkt. Der ist absolut richtig.

Es wird immer leichtere und anstrengendere Phasen geben. Akzeptanz und die Annahme der Situation helfen ungemein. Die Kleinen sind noch so frisch auf der Welt. Sie wollen uns nicht ärgern. Alles ist noch so neu, so viel, so aufregend. Da ist Mamas Brust einfach der sicherste Ort!


Vielen lieben Dank Stephi, für deine offenen Worte und das Teilen deiner Gesichte. Es freut mich, dass ihr trotz Unsicherheiten und anfänglicher Probleme eine so schöne Stillzeit erleben durftet. Ich bin mir sicher,


deine Erfahrungen inspirieren viele Mütter und deine Tipps sind für den Alltag eine echte Bereicherung.


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